20.08.2011 - Endlich Meer

Wie befürchtet, klingelte es dann tatsächlich um 4.45 Uhr mitten in der Nacht und das Aufstehen gestaltete sich sehr hart, aber auch voller Vorfreude auf den zweiten Part unserer Reise. Der erste Teil war überwiegend von kulturellem Sightseeing, also von sehr, sehr vielen Wats, geprägt. Bevor es dann zum Abschluss eine Woche nach Koh Phi Phi zum Relaxen geht, warten noch vier Tage durch den Süden von Thailand mit vielen Sandstränden und schöner Natur auf uns, auf die wir uns nach den nicht ganz so hübschen und anstrengenden, aber auch sehr interessanten Städten sehr freuen.

Pünktlich um 5.15 Uhr ging es dann mit dem privaten Fahrer des Hotels zum Flughafen, wo noch nicht wirklich viel los war. Um 7.10 Uhr hob der Flieger von Air Asia planmäßig ab und landete um 8.25 Uhr in Bangkok. Dort kannten wir uns ja glücklicherweise schon aus, sodass die Übergabe des neuen Mietwagens diesmal deutlich schneller vonstatten ging, sogar schneller, als Anne Frühstück besorgen konnte. Für sie gab es einen leckeren Starbucks-Kaffee und ein Sandwich, während Seb weiter hungern musste, da es den erhofften Burger nicht gab. So versorgte er sich, nachdem wir endlich den dichten Verkehr Bangkoks hinter uns gelassen und trotz verwirrender Beschilderung den richtigen Highway gen Süden gefunden hatten, in einem 7Eleven mit thailändischem Fastfood (Chili-Würstchen und Hack in süßem Weckchen – naja, wer`s mag...).

Eigentlich hatten wir geplant einen Zwischenstopp in Phetchaburi zu machen und den dortigen Königspalast anzuschauen, hatten dann aber nur noch Lust, in Hua Hin anzukommen, wo ein Tophotel mit einem wunderbaren Sandstrand am thailändischen Golf auf uns wartete.


Nach einem Empfang mit leckerem Getränk aus einem Elefantenglas und einem eisgekühlten Handtuch wurden wir zu unserem edlen Zimmer gebracht, wo wir uns direkt in die Badesachen schmissen und Richtung Pool und Strand gingen. Da es am Strand jedoch recht windig war, verließen wir das warme Meerwasser bald wieder, um uns lieber auf die bequemen Liegen am Pool bei einem Getränk zu legen. Leider verletzte sich Sebastian beim Herausgehen aus dem Meer und schnitt sich an einem Stein den Fuß an mehreren Stellen leicht auf, wurde aber von den Poolboys direkt aufs Beste verarztet. Weil er so tapfer war, gab es zur Belohnung ein Bier.

Vom Hunger getrieben machten wir uns später nach einer ausgiebigen Dusche im luxuriösen Badezimmer auf den Weg in die Stadt, tranken vor dem Essen noch einen Mai Tai in einer Bar und aßen anschließend bei einem Italiener Salat, Lasagne und Pizza. Manchmal braucht man ein wenig Abwechslung vom asiatischen Essen. Zurück im Hotel, erschöpft vom frühen Aufstehen und mit einer riesigen Käsekugel im Bauch, guckten wir eine Serie über das am Fernseher angeschlossene Notebook und schreiben jetzt den Bericht. Gleich gucken wir noch eine Folge!



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