28.12.2011 - Indischer Ozean – Robert: 4:0 (oder Hurra, Hurra, die Jungs sind da!)

Eigentlich wollten wir um 10.00 Uhr zum Flughafen aufbrechen, doch da Seb und ich verschlafen hatten und alles mal wieder etwas länger gedauert hatte, brachen wir erst gegen 10.20 Uhr Richtung St. Denis auf. Weil wir dann auch im Stau steckten, kamen wir eigentlich ziemlich verspätet beim Flughafen an, doch auch der Flieger der Jungs hatte 90 min Verspätung, sodass wir dann sogar noch warten mussten. Nachdem wir den zweiten Mietwagen abgeholt hatten, nahmen wir wieder die Route an der Ostseite der Insel entlang, allerdings ging es zum obligatorischen Picknick diesmal an einen anderen Ort, nämlich zum Parc du colosse bei St. André. Eigentlich wollten wir nach St. Rose fahren, doch da es dort angeblich geregnet hat, wurde spontan umgeplant. Gemeinsam mit Alice` Eltern und Sophie und Laurent aßen wir Schweinefleisch mit Paprika, Reis, Linsen und den Blättern vom Chouchou mit Blick auf einen Teich mit den größten Plastikschwänen und -flamingos aller Zeiten.

Anschließend fuhren wir weiter entlang der wunderschönen Ostküste bis zu den Lavafeldern, wo wir wieder einen kleinen Zwischenstopp machten. Am Puits arabe genossen wir noch einen tollen Blick auf das tosende Meer und die Toilette. Zu Hause angekommen schmissen wir uns direkt in die Badesachen zum Wellenbad in Vincendo. Nach einem kühlen Willkommensbier in der Abendsonne stürzten wir uns in die gewaltigen Wellen. Dann folgte der Kampf der Giganten oder eher David gegen Goliath: Robert gegen das Meer (s. Videobeweis). Fairerweise müssen wir jedoch dazu sagen, dass uns der Schleudergang alle mehrfach erwischte. Nachdem die Sonne untergegangen war, fuhren wir noch zum Supermarkt nach St. Joseph, damit Sebastian endlich seinen ersten réuniesischen Rum (Rivière du mat, grande reserve) bekam.

Alice` Mutter hatte in der Zwischenzeit mal wieder ein königliches Essen zubereitet, Samosas mit Krebsfüllung, Frühlingsrollen mit Hähnchen und Bouchons mit Schweinefleisch und dazu Salat mit Surimi. Zum Nachtisch noch scharfen Obstsalat mit Salz und Chili aus Papaya, Mango und Ananas. Lecker!! Beim Essen musste Robert aufgrund der Schärfe seine zweite Niederlage einstecken. Nach ein paar Bierchen und Rums ging es dann ins Bett.




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