Steve Irwin lebt – 03.08.2010 – St. Augustine bis Orlando

 

Am Morgen des 15. Tages unserer Reise begaben wir uns als erstes zum Castillo de San Marcos im historischen Bezirk St. Augustines, der ältesten gemauerten Verteidigungsanlage der USA. Sie ist aus relativ weichem Muschelkalk erbaut, der Kanonenkugeln nachgab und sie, wie der Reiseführer erläutert, „wie ein weicher Käse“ auffing. Wie ein Schweizer Käse sah das Fort aber dann doch nicht aus. Die 12$ Eintritt sparten wir uns und spazierten stattdessen nur einmal um die Festung herum, die direkt am Wasser liegt. Im Anschluss daran fuhren wir mit dem Auto noch ein wenig durch den südlichen Teil der Stadt, vorbei auch am ältesten Haus, dem Gonzalez-Alvarez-Haus aus dem frühen 18. Jahrhundert, bevor wir uns, die Bridge of Lions passierend, auf den Weg zur Alligatorfarm machten. Hier leben außer Unmengen von Alligatoren jeglicher Art und Größe (es gab sogar Albino-Alligatoren) auch Papageien und andere exotische Vögel, Schildkröten, Schlangen und anderes Getier. Man erfuhr viel über die Lebensgewohnheiten der Krokodile und wir wohnten außerdem einer Fütterung in einem Gehege bei, in dem 36 große Alligatoren faul herumlagen. Faszinierend war außerdem Gomek, das größte, jemals gefangene Krokodil der Welt. Gomek ist allerdings schon seit 13 Jahren tot und ist nur noch als Nachbildung in Lebensgröße zu sehen, aber dennoch sehr beeindruckend mit seinen damals 1300 Kilo Gewicht. Das größte zur Zeit im Park lebende Krokodil wiegt nur die Hälfte.

Weiter ging unsere Fahrt nun Richtung Süden, um bei Daytona Beach gen Westen abzubiegen mit dem Ziel Orlando. Dies ist eine wirklich riesige Stadt, zumindest wirkt sie so, da alles breit und groß ist. Die Straßen sind oft vier- bis fünfspurig, wohl gemerkt in einer Richtung, und die Malls und Outletcenter sind zum Verlaufen. Das gilt selbstverständlich ebenso für die vielen Freizeitsparks. Unser Hotel liegt natürlich auch an so einer breiten Straßen mit Unmengen von Einkaufsmöglichkeiten und Fastfood-Restaurants. Trotz dieser recht lauten Umgebung liegt der Pool des Hotels recht idyllisch in der Mitte des Gebäudekomplexes umgeben von angelegten Wasserfällen und Goldfischteischen, wie wir direkt nach unserer Ankunft bei einem Bad feststellten.

Anschließend verfielen wir mal wieder dem Shoppingrausch. Der ein oder andere Surfshop war schnell ausfindig gemacht und auch in der gigantischen Mall of Florida, die 170.000 qm groß ist und damit zu den größten der USA gehört, fanden wir noch ein paar interessante Shops. Leider schlossen die meisten Läden hier gerade, da es bereits 21h war, und so schafften wir nur einen kleinen Teil der Mall zu erkunden. Begeistert davon, endlich mal wieder einen Chipotle entdeckt zu haben, gab es zum Abschluss des Tages noch eine köstliche Burrito Bowl.

Im Hotel mussten wir uns noch etwas länger mit der Auswahl der Freizeitparks, die wir in den nächsten drei Tagen besuchen wollen, und den Ticketpreisen auseinandersetzen, sodass wir gestern nicht dazu kamen, unseren allabendlichen Bericht zu verfassen. Unsere Wahl fiel nach langem Hin-und Herüberlegen auf die drei Seaworld-Parks Seaworld, den Wasserrutschenpark Aquatica sowie Bushs Garden, wo man sowohl eine Safari machen als auch diverse Achterbahnen besuchen kann.

Wir freuen uns schon!

 

 



Neue Fotos