Unsere Rundreise nähert sich nun langsam dem Ende. Nach zehn Hotels und 2000 Meilen folgen morgen sechs Tage Miami Beach als letzte Station. Hier wird es dann ganz relaxt zugehen beim klassischen Strandurlaub in einem besseren Hotel.
Heute haben wir im Aquatica darauf schon einmal einen Vorgeschmack bekommen. In diesem Wasserpark gibt es neben diversen Rutschen und Strudeln nämlich auch einen aufgeschütteten Strand, direkt am Wellenbad gelegen. Da wir pünktlich zur Parköffnung um 9.00 Uhr da waren, nutzten wir die Gunst der Stunde, um eine Rutsche nach der anderen zu testen. Leider verlängerte sich die anfängliche Wartezeit von 5 Minuten immer weiter, bis wir an der letzten Rutsche, der Delphinrutsche, schon eine halbe Stunde warten mussten. Danach hatten wir keine Lust mehr auf anstehen und vergnügten uns im Walkabout Water, wo wir wieder einen Heidenspaß dabei hatten, andere Personen nass zu spritzen oder Wasserkübel über ihnen zu entleeren. Nach einer Verschnaufpause auf einer der vielen Liegen bei einem Apfel und einem guten Buch suchten wir Abkühlung in dem großen Strudel, in dem man sich mit einer Schwimmweste bekleidet einfach immer weiter treiben lässt. Abschließend schwammen bzw. hüpften wir noch eine Runde im Wellenbad, bevor unser Badetag nach guten fünf Stunden beendet war.
Die Rutschen waren insgesamt alle super, einzig die Delphinrutsche war enttäuschend. Bei dieser Rutsche rutscht man durch ein Becken, in dem vier Delphine schwimmen. Allerdings ist dieses Stück extrem kurz (ca. 2 Sekunden), sodass man im Prinzip nichts von den Delphinen mitbekommt. Die anderen Rutschen waren zum Glück alle Reifenrutschen. Die erste, die wir genommen hatten, hatte zwei Varianten, die wir beide testeten. Hier fuhr man zu zweit in einer Art Floß. Die eine Abfahrt war länger mit einigen Strudeln, die andere kürzer, dafür aber deutlich schneller. Anne, die diesmal mit dem Rücken voran fuhr, damit Sebastian mit unserer neu erworbenen wasserdichten Kamera filmen konnte, hatte die ganze Zeit Angst aus dem Boot zu hüpfen. Außerdem nahmen wir mehrfach eine Rutsche, die man zu zweit in einem Doppelreifen fahren konnte. Auf der anderen Strecke dieser Rutsche rutschte man alleine in einem Reifen, diese Strecke war immer wieder unterbrochen durch mehrere kleine Twister. Die große Twisterrutsche kam als vorletzte dran. Hier rutschte man, ebenfalls in einem Doppelreifen sitzend, recht schnell in den großen Twister hinein, in dem man sich mehrfach drehte, bevor man wieder ausgespuckt wurde.
Kaputt und hungrig verließen wir den Park und fuhren zum Duschen zum Hotel zurück, um uns anschließend direkt wieder auf den Weg zur Florida Mall zu machen. Dort gab es erstmal etwas zu essen im food court, in dem mal wieder ein Fastfood-Laden neben dem nächsten lag. Anne hat aber doch tatsächlich einen Imbiss gefunden, wo sie Fisch, Reis und knackiges Gemüse bekam. Derart gestärkt ging es dann auf eine große Shoppingrunde quer durch einen Großteil der Mall.
Da in unserem letzten Hotel in Miami Beach der Internetzugang nicht inklusive ist und wir bis auf einen Ausflug zu den Keys eh nichts anderes mehr vorhaben, als den lieben langen Tag am Strand oder Pool zu liegen, zu lesen und zu schwimmen, werdet ihr auf einen täglichen Bericht in den nächsten Tagen verzichten müssen und nur noch sporadisch etwas von uns hören.