Das war New York. Zumindest vorerst. Es ist jetzt 16.30 Uhr hier und wir sind so früh in unserem Hotel zurück wie noch an keinem anderen Tag. Dies liegt daran, dass wir heute tatsächlich um kurz nach 7.00 Uhr aufgestanden sind und somit auch früh unsere erste Station, das Empire State Building, angehen konnten. Das frühe Aufstehen hatte sich dann wohl auch gelohnt, da wir ohne Wartezeit direkt auf den 86th Floor, die höchste Aussichtsplattform von NY, hoch konnten. Hier bot sich, obwohl es etwas bewölkt war, ein wunderschöner Blick über Manhattan und darüber hinaus. Uns gefiel der Ausblick bei Tag dann auch noch besser als schon vor drei Tagen abends vom Top of the Rock. Bei Tageslicht wurde einem die Größe von New York, insbesondere Manhattan und der unglaublich vielen Häuser, so richtig bewusst.
Nachdem wir dann unzählige „Luftaufnahmen“, vor allem auch vom Chrysler Building, Rockefeller Center, Financial District und dem Central Park, gemacht hatten, ging es zu Fuß weiter Richtung Grand Central Station. Auf dem Weg schauten wir uns noch den Bryant Park, die Public Library und das Chrysler Building aus der Nähe an. Die Grand Central Station kennt man ja aus zahlreichen Filmen, war sonst aber nicht sonderlich spektakulär. Weiter ging es zu unserem heutigen Highlight, dem Museum of Modern Art, kurz MoMa. Vorbei am Waldorf Astoria und der St. Bartholomew’s Church erreichten wir das MoMa, kurz nachdem es geöffnet hatte, um 10.30 Uhr. Es war nicht gerade leer, aber voll sieht auch anders aus. Insbesondere, wenn wir uns an die MoMa-Ausstellung in Berlin zurück erinnern, wo wir morgens um 5.30 Uhr bereits in der Warteschlange standen, um überhaupt reinzukommen. Viele Exponate der MoMa sind so schön und bedeutend, dass sich wohl die meisten Museen der Welt auch nur über ein oder zwei dieser Werke freuen würden. Mein persönliches Highlight, obwohl auch schon in Berlin gesehen, war dieSternennacht von van Gogh. Wunderschön.
Dank des kostenlosen Wlan im MoMa haben wir uns dann ein nahes Deli gesucht, da es zwischenzeitlich auch leicht begonnen hatte zu regnen und so viel Kultur hungrig macht. Nach einem exzellenten und selbst zusammengestellten Salat mit Hähnchen machten wir uns per Subway zum Solomon R. Guggenheim Museum auf. Die einzigartige, funktionale und schöne Architektur des Museums ist einer der Hauptgründe für unseren Besuch gewesen. Jedoch schauten wir uns auch die Ausstellung an und auch diese lohnt sich, insbesondere wegen der Impressionisten und Postimpressionisten. Leider durften in der Ausstellung keine Fotos gemacht werden.
Nun ist es langsam wieder an der Zeit sich in die Hektik zu stürzen und noch einen schönen Abend zu verbringen. Morgen geht es dann ganz früh zu unserem Autoverleih und anschließend nach Philadelphia.
Tageskilometer ohne Museen: 9km
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